Nachhaltigkeit in Bildung

Trafo e.V. steht für einen grundlegenden Wandel der Gesellschaft hin zur Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit im Zeitalter der Globalisierung. Der Verein schafft Möglichkeiten, sich zu Themen rund um Umwelt, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft weiterzubilden, zu aktuellen politischen Diskussionen auszutauschen, neue Handlungsmöglichkeiten auszuprobieren und die eigene Medienkompetenz zu hinterfragen und zu stärken. Dafür arbeitet er mit Bürger*innen und Organisationen zusammen, die ähnliche Ziele und Ideen verfolgen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in Berufsschulen in Mitteldeutschland. Die Akteurinnen und Akteure von Trafo e.V. treten für Gleichberechtigung und die Menschenrechte ein und positionieren sich klar gegen jegliche Form von Menschenfeindlichkeit, wie z.B. Homophobie, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

 

Politische Bildung und berufliche Bildung sind zwei Begriffe, die bis dato viel diskutiert, aber kaum praktiziert werden. Deshalb engagieren wir uns für Nachhaltigkeit in der beruflichen Bildung.

 

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Berufliche Bildung

Im Rahmen des Projekts Glo:Be werden Projekttage mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit in Berufsschulen für verschiedene Ausbildungsgänge in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen durchgeführt. Geleitet werden sie methodenreich durch zwei Referent*innen mit Migrationserfahrung. Demokratie bildet den Schwerpunkt im Projekt Miteinander.Demokratie.Leben: Alle mit einbeziehen – im Klassenzimmer, im Team, in der Gruppe – weil jede und jeder die Möglichkeit bekommt, sich zu äußern. Das ist der Ansatz des Demokratie-Trainingskonzepts „Betzavta“. Gemeinsam werden in erfahrungsorientierten Übungen Gruppendynamiken sichtbar gemacht und im Dialog reflektiert. Die Projekttage dienen dazu, die eigene demokratische Haltung zu betrachten und das Gegenüber in seinen Entscheidungen besser zu verstehen. Dadurch wird das Miteinander im Klassenzimmer gestärkt, aber auch für schwierige Entscheidungsprozesse in Kita- und Jugendgruppen sensibilisiert. Zudem motiviert es die Schüler*innen zum Einbringen und Mitmischen im Arbeitsalltag und in der Gesellschaft. Neben den Workshops an sächsischen Berufsschulen zielt das Projekt auch auf die Vernetzung mit anderen Bildungsakteuren im Bereich Demokratielernen und auf den Aufbau eines sachsenweiten Trainer*innen-Netzwerks, das sich im Speziellen mit der Arbeit mit Berufsschüler*innen auseinandersetzt.