Her mit der coolen Zukunft!

Klimaschutz ist mehr als nur ein großer Begriff aus den Nachrichten. Klimaschutz kann jeder*r Einzelne! Und das geht sogar ganz einfach im Alltag. Wie genau, das zeigen junge Freiwillige (sogenannte Multiplikator*innen) des Jugendumweltverbands BUNDjugend und des Vereins für studentische Nachhaltigkeitsinitiativen netzwerk n Schüler*innen der Klassenstufen 5 bis 13. Die Schüler*innen erfahren in spannenden Projekttagen und AGs, wie sie klimafreundlich leben können. Oft ist gar nicht so leicht zu überblicken, welche Alltagshandlungen sich besonders auf die Klimabilanz auswirken. Deswegen geht es bei Klasse Klima gezielt darum, die wirksamsten Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen: Die „Big Points“ im Klimaschutz. Dazu kann beispielsweise gehören, sich für eine Kanutour mit Freund*innen oder Familie in der eigenen Region zu entscheiden. Anstatt für den Flug übers Wochenende nach Barcelona. Oder sich häufiger mal zum Kochen zu treffen, um mit frischem und regionalem Gemüse neue Rezepte auszuprobieren. Statt bei der eigenen Ernährung auf Fast-Food-Fleischgerichte zu setzen.

Klasse Klima ist ein Kooperationsprojekt der BUNDjugend und des netzwerk n. Die Initiative Psychologie im Umweltschutz (IPU) steht als ideelle Kooperationspartnerin bereit und unterstützt mit Ideen und ihrem aktiven Netzwerk aus Mitgliedern im gesamten Bundesgebiet. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert.

 

Mit unseren Angeboten erwerben Schüler*innen Fähigkeiten und Kompetenzen, die sie benötigen, um eine nachhaltige Entwicklung zu gestalten. Klasse Klima-Angebote gehen über reine Wissensvermittlung hinaus. Vielmehr ist uns wichtig, dass die Schüler*innen alternative Handlungsmöglichkeiten für ein klimafreundliches Leben erlernen.” (Angelika Heckmann, Projektreferentin bei Klasse Klima)

 

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Berufsorientierung

Bei Klasse Klima werden junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren ausgebildet, die anschließend Projekttage und AGs an Schulen gestalten. Zusätzlich zu methodischem Know-how erhalten die Multiplikator*innen ein Pädagogiktraining, das sie auf den Umgang mit den Schüler*innen vorbereitet. In den Schulangeboten stehen konkrete und besonders wirksame Handlungsmöglichkeiten in den Bereichen Mobilität, Konsum, Ernährung und Energie im Vordergrund. Die Projekttage werden auf die Wünsche und Bedürfnisse der Schulklasse zugeschnitten und sind in der Regel wie folgt aufgebaut: Ursachen des Klimawandels – Treibhauseffekt, Folgen des Klimawandels, Klimafreundlich leben, Klimafreundliche Handlungsmöglichkeiten für den Alltag, Klimaschutzprojekte an der Schule, Politisches Engagement für Klimaschutz.

Gemeinsam mit Hochschulen in bis zu zehn Regionen soll für die Klasse Klima-Multiplikator*innen die Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagements im Rahmen von Service Learning ermöglicht werden. Dafür wird in einer zweiten Projektphase die Zusammenarbeit mit Hochschulen gestärkt werden. Mit dem gemeinsamen Ziel, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und das Klima zu schützen, sind bisher für den Zeitraum Januar 2021 bis Ende des Sommersemesters 2021 bereits konkrete Kooperationen mit sechs Hochschulen geplant.